Dieses Gemälde, betitelt „Baumherz" (Baumherz), begann mit einem Geschenk — ein handgefertigter Holzrahmen mit großer Sorgfalt von Zimmermann und Familienfreund Josef Zöchbauer. Der Rahmen selbst ist ein einzigartiges Kunstwerk. Das natürliche Korn, das sichtbare Alter Ringe, und die Rohkanten des Rahmens tragen in ihnen das Gedächtnis und die Anwesenheit des Baumes, der es einmal war.
Die Vision für dieses Stück entstand an einem klaren Wintertag in einer verschneiten Landschaft. Als ich mich an einen Baum gelehnt habe, fühlte ich die warmen Strahlen der Sonne, mein Bewusstsein ging nach innen — in das ruhige, glühende Herz des Baumes. Ich spürte nicht nur das Leben, das durch seine Ringe pulsiert, sondern auch eine verborgene Welt, die tief in ihrem Kern geschützt ist.
In dieser Vision ruhen zwei Eichhörnchen friedlich in einem Nest, von Moos, Farnen und der subtilen Fülle des Waldbodens geröstet. Über ihnen, Reben schwer mit wilden Beeren weinen einen sanften Bogen, während um sie, der Wald bietet seine Fülle: Pilze aus zerfallendem Holz, verstreute Nüsse zwischen Wurzeln und Blättern — alle Geschenke, die Nahrung und Leben durch die Jahreszeiten zu erhalten. Die Szene spricht auch von einer tieferen Nahrung: dem Schutz des Baumes selbst, der Wärme der Erde und dem stillen Impuls der Zugehörigkeit, der durch alle lebendigen Dinge verläuft.
Im Zentrum leuchtet ein Samen — der Ursprung des Baumes. Es erinnert uns an das Wunder des Lebens, das klein beginnt und sich in etwas Großes und Mächtiges entfaltet. Und es erinnert uns auch daran, dass in jedem von uns ein Ursprung liegt — einen formlosen Kern, aus dem unsere wahre Natur wachsen und entfalten kann.














