Ein Baum inspirierte dieses Gemälde
Mit einem Rahmen aus dem Holz einer alten Tanne, wahrscheinlich 150 bis 200 Jahre alt, ist dieses Stück eine seltene Vereinigung von Kunst und Natur. — Eine Hommage an die stille Weisheit des Baumes, die stille Präsenz und die dauerhafte Schönheit.
Ohne diesen Baum würde dieses Gemälde nicht existieren.
Seit Jahrhunderten hat es Stürmen widerstanden, Nahrung, Schutz und Zuflucht angeboten. — Und selbst jetzt spricht es weiter — Er brachte uns seine ruhige Anwesenheit, einen Hauch des Waldes, den er einst sein Zuhause nannte.
Jeder, der sich jemals gegen den Stamm eines mächtigen Baumes gelehnt hat, kann die friedliche Präsenz kennen, die Bäume ausstrahlen. Tief in der Erde verwurzelt und hoch in den Himmel ragend, steht er still – geerdet, expansiv, lebendig.
Es spiegelt etwas in uns wider, das oft vergessen wird: der Teil, der zu warten weiß, wie man Wurzeln schlägt, wie man nach dem Licht greift – auch in den dunkelsten Momenten.
Und wenn das Licht uns berührt, erinnert sich etwas in uns daran, wie man wieder aufsteigt - mit tieferen Wurzeln, einem gestärkten Stamm und frischen Trieben, die in Richtung eines neuen Himmels reichen.

