Alles singt.
Das Mineral erniedrigt sich tief in der Erde. Der Wal bewegt sich wie ein lebendiges Gebet durch Wasser. Die Funghi verwebt ihre stillen Netzwerke unter unseren Füßen. Die Sterne pulsieren mit Lichtliedern.
Jede Zelle, jede Lebensform, jede alte Zivilisation, die jemals auferstanden und wieder ins Licht aufgelöst wurde – immer noch lebend in den Äthern jenseits der Zeit – trägt jedes eigene Seelenlied.
Und doch. Unter der unendlichen Vielfalt der Stimmen hält eine Harmonie alles zusammen. Nicht eine Gleichheit, die den Unterschied auslöst, sondern die tiefe Wurzel, aus der der Unterschied blüht.
Wir sind das ein Bewusstsein, das sich in Mineralien, Wale und Sternenlicht geträumt hat – jeder bildet einen einzigartigen Ausdruck, kein heiliger als ein anderer.
Der Embryo weiß das, bevor er noch etwas weiß. Vor der Sprache, vor der Trennung, vor dem Vergessen – gibt es nur den ursprünglichen Zustand: reines Wesen, noch verwurzelt im Herzen der Schöpfung durch eine Schnur, die nie wirklich geschnitten wurde.
Dieses Gemälde ist eine Erinnerung an das, was immer war und immer sein wird. Wir sind ein Leben, das sich in viele Stimmen träumt.

